hera Laborsysteme GmbH setzt auf Mobilität

Bei der diesjährigen Hannover Messe setzte hera den Schwerpunkt auf mobile Arbeitsplatzlösungen. „Wir greifen damit den Trend auf, dass in Unternehmen immer flexiblere Einsatzmöglichkeiten gewünscht werden“, erläutert Jürgen Walter, Geschäftsführer von hera. Das beträfe alle Mitarbeiter, die regelmäßig Arbeiten an schweren oder fest installierten Maschinen und Geräten vornehmen müssen, wie zum Beispiel Programmierung, Wartung oder Montage. Um die zum Teil sehr teuren Prüfgeräte sicher und komfortabel zum Einsatzort zu transportieren, sind die Mitarbeiter auf stabile und leicht rangierbare Arbeitsplatzlösungen angewiesen.

Erstmalig präsentierte hera in Hannover eine Variante des Säulenmobils, bei dem die vertikalen Streben durch das modular bestückbare Energie Profil ersetzt sind. Individuell benötigte Medienanschlüsse und Kleingeräte können hier bereits platzsparend integriert werden und das Mobil kann wie gewohnt mit allen Komponenten wie Ablagen, 19-Zoll-Containern, PC- und Monitorhaltern oder Leichtlaufrollen für unterschiedliche Böden und Lasten ausgestattet werden. Klar, dass ein Ausrüstungsspezialist für die Elektrotechnik auch all diese Lösungen mit ESD-Schutz im Angebot hat, so dass empfindliche elektronische Geräte vor elektrostatischer Aufladung geschützt sind.

Mobile Systeme für die Ausbildung

Speziell für den Ausbildungsbereich bietet hera Lösungen mit rollenden Unterbauschränken, aufgesetzten Energieversorgungen und Einhängerahmen für A4 Lehrsysteme. Diese Kombination bietet den Vorteil, dass Lehrsysteme, Messleitungen und Schulungsunterlagen jederzeit griffbereit sind und auch in Klassenräumen ohne technische Ausstattung genutzt werden können. Ausbildungstypisch sind die abschließbaren Mobile für den Transport und die gesicherte Lagerung von Labormessleitungen.


Unbegrenzt kombinierbar

Mobile Arbeitsstationen sind, laut hera Geschäftsführung, ideal für Entwicklerteams, die nur einige Monate für die Umsetzung eines Projektes zusammenarbeiten. Ist ein Projekt abgeschlossen, bilden sich neue Teams für neue Aufgaben. Das bedeutet nicht selten eine räumliche Veränderung für alle Beteiligten. Dieser Personenkreis empfindet es als angenehm und leistungsfördernd, wenn er mit dem persönlichen Arbeitsplatz einfach umziehen kann. Wechseln die Aufgaben, so sind die Stationen leicht anzupassen, dank der unbegrenzten Kombinierbarkeit. Das gilt auch, wenn das Equipment schon etwas in die Jahre gekommen ist. hera Laborsysteme GmbH achtet bei allen Neuentwicklungen darauf, dass diese kompatibel zu den vorhandenen Lösungen bleiben.


Perfekt ausgeleuchtet

Einen weiteren Ausstellungsschwerpunkt auf dem Messestand bildeten die hera LED-Arbeitsplatzleuchten, die seit ihrer Markteinführung vor drei Jahren zum Verkaufsschlager avancierten. Sie überzeugen durch ihre schlanke, unauffällige Form und die schwenkbare Optik, sowie einem sehr geringen Energieverbrauch – und das bei ausgezeichneten und individuell regelbaren Lichtverhältnissen. So können die Farbtemperatur von kaltweiß (6000 Kelvin) bis warmweiß (2700 Kelvin) und die Helligkeit zwischen 0 und 100 Prozent stufenlos eingestellt werden. Der integrierte Speicher hält dabei die letzte Lichteinstellung.

Neu ist die komplett vergossene und damit wasserdichte Variante, die für reichlich Aufmerksamkeit sorgte, da diese nun erstmalig für Applikationen in Produktionsanlagen und Umgebungen mit vorgeschriebener Schutzart IP54 oder IP65 eingesetzt werden kann. Für eine noch breitere Anwendung steht außer der starren Befestigung nun auch eine flexible und in jede Richtung stufenlos justierbare Schwanenhalslösung zur Verfügung, wie sie beispielsweise für Untersuchungen an sehr komplexen Elektrobaugruppen oder Leiterplatten benötigt wird.

„Der beste Indikator für Neuentwicklungen ist und bleibt die Messe, da wir hier direkt am Kunden sind. Und mit unseren Neuheiten haben wir anscheinend den Nerv der Branche getroffen“, freut sich hera Geschäftsführer Jürgen Walter nach einer sehr erfolgreichen Messe.

Zurück